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7. Juli 2018

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Paris 2017

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Glourious Brühl

28. Juni 2018

Wie bitte, sie kennen Daniel Brühl nicht? Oh je, das ist doch der aus «Good Bye, Lenin!», einem herrlich lustigen Film über die DDR-Wende (sozusagen ein Wendefilm). Muss man gesehen haben! Spätestens seit seinem Mitwirken in «Inglourious Basterds» von Quentin Tarantino sollte er allen Filmfreunden ein Begriff sein. Und im bekannten Film «Rush» fuhr er als Niki Lauda im Kreis herum. Natürlich hat Brühl auch eine Menge Preise gewonnen, von denen wir den Golden Globe Award löblich erwähnen möchten. Am 16. Juni feiert Daniel César Martín Brühl González – wie er mit vollem bürgerlichem Namen heisst – seinen vierzigsten Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute. – Selbst wenn Sie nicht sooo bekannt sind.

Guten Morgen, liebe Sorgen

26. Juni 2018

Kennen Sie Hans-Jürgen Dohrenkamp? – Vermutlich schon, denn dies ist der richtige Name von Jürgen von der Lippe. Sie sehen: Hat ein Mensch einen doofen bürgerlichen Namen, so kann er sich durchaus einen noch doofer klingenden Künstlernamen zulegen und auf der Bühne durchstarten. In den Achtzigerjahren bekannt geworden durch die TV-Show «So isses», hat er später viele, viele erfolgreiche Auftritte gehabt und ein Lied gesungen, das uns allen bekannt sein dürfte: «Guten Morgen, liebe Sorgen» (dieses wird Ihnen nun den ganzen Tag hinterherlaufen, liebe Leserin, lieber Leser, Entschuldigung). Am 8. Juni zieren siebzig Kerzen die Geburtstagstorte – wir gratulieren herzlich! Sie haben alles richtig gemacht, Herr von der Lippe. – Ausser der Künstlername, der … – Alles Gute!

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15. Juni 2018

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Basel 2018

 

 

 

Jürgen vor, noch ein Tor!

14. Juni 2018

Jürgen Sparwasser hat bei der Fussballweltmeisterschaft 1974 für die DDR gespielt und gegen die BRD das Tor zum 1zu0-Sieg geschossen, der in die Geschichte eingehen sollte. Damals waren Sport und Ideologie ja noch eng miteinander verknüpft, ganz im Gegensatz zu heute (es darf gelacht werden). Die Elf der DDR hatte sich zum ersten Mal für eine WM qualifiziert, und dies auch noch im Gastgeberland BRD. Sparwasser wurde zum Volkshelden. Auch in sportlicher Hinsicht war dies eine andere Zeit: Bei Freistössen der Gegner hat das Team der DDR nie eine Mauer erstellt (Spitzenwitz, ich weiss). Am 4. Juni wird eben dieser Jürgen Sparwasser siebzig Jahre alt. – Herzlichen Glückwunsch! Am Schluss hat übrigens die BRD gewonnen. – Also, die WM.

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13. Juni 2018

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Das ewige Leben

21. Mai 2018

Man muss abstrahieren können. Im Endeffekt geht es ja darum, länger zu leben. Gesünder, besser. Darum ist es naheliegend, einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Es gibt doch einen kleinen Ort in Italien, Camorra oder so (oder war es Acciaroli?), da liegt die Lebenserwartung weit über dem Durchschnitt. Ab und an steht davon in der Zeitung. Die Menschen dort werden etwa hundertfünfzig Jahre alt, im Schnitt. Warum denn?

Recherchiert man ein bisschen, dann wird schnell klar: Die Leute dort trinken keinen Schluck Alkohol, nein, sondern nur destilliertes Mai-Regenwasser aus handgefertigten Tonkrügen, das mit Vitaminen und Spurenelementen angereichert ist. Im Wein liegt nämlich gar nicht die Wahrheit, sondern die Dummheit. Und der Tod. Also: Hände weg von Alkohol!

Auch Lebensmittel mit Konservierungsmitteln sind tabu. Man isst dort keine Fertigpizzas (ja, liebe Adriatouristen mit Linguistik-Diplom, es heisst natürlich «Fertigpizze», bitte nicht mehr anrufen) und Tiefkühl-Lasagne. Konservierungsstoffe sind des Teufels. Entgegen vieler Expertenmeinungen konservieren sie nämlich nur das Essen, nicht aber den Menschen, leider. Emulgatoren sind in Wahrheit des Teufels.

Natürlich findet auch kein herkömmliches Brot den Weg auf den Tisch, in diesem italienischen Dorf. Brot enthält bekanntlich Gluten, was die Skala der Schlechtheit nach unten durchschlägt. Ihr Körper lechzt förmlich nach gesundem, glutenfreiem Gebäck. Es schmeckt richtig scheisse (Sie verzeihen den Ausdruck, doch versuchen sie es einmal). Hören Sie auf Ihr Herz. Ich glaube, Satan betrieb früher eine Bäckerei. Mit Holzofen.

Fleisch kommt natürlich auch nicht auf den Teller, denn Fleisch enthält Hormone, zu viel Eiweiss und keinen Tofu, dafür aber jede Menge Tier. Das ist natürlich schlecht. Mit all diesen Dingen tun wir unserem Körper keinen Gefallen. Er wird früher oder später sterben, aus Protest. So, liebe Leserin, lieber Leser, das war’s bereits. Wenn Sie das alles nicht glauben, dann fragen Sie am besten direkt nach, bei diesen Leuten dort, in Italien. Die müssen es ja wissen.

Na ja, vielleicht hat die Behörde des besagten Dorfes auch nur einen Beamten, der extrem schlecht in Mathematik ist und die Statistik daher falsch erstellt hat. Falls dem so wäre, ein Tipp: Vitamin D würde helfen. Oder Dextrose.

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19. Mai 2018

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Paris 2017

Reamantik

15. Mai 2018

Die Realität ist nicht so romantisch, wie wir sie gerne hätten: Mehr als achtzig Prozent der Kinder hierzulande haben weniger als zwei Väter, während weit mehr als jedes zweite Kind von je einem Elternteil stammt. Unwesentlich besser steht es um die Kindsmütter. Bei nahezu jedem zehnten Kind steht nicht mit hundert Prozentiger Sicherheit fest, wer die Mutter ist. CVP und EVP schlagen Alarm. Die Klimaerwärmung ist ein Problem.

Soziologen (das sind glaube ich Leute, die auf dem Rücksitz eines Motorrades mitfahren) rechnen indes vor, dass die traditionelle Vorzeigefamilie aus der Werbung aus rein statistischer Sicht irrelevant ist. Sie ist faktisch unauffindbar. Die Werbefamilie besteht übrigens aus einer sehr, sehr attraktiven Frau, einem leicht schusseligen Mann, zwei hübschen, exzessiv fröhlichen Kindern (ein Mädchen und ein Junge) und einem Hund. Und einer Milchschnitte. Ritalin hilft.

Die Zeiten ändern sich eben. Früher waren Kinder eine Art Altersvorsorge. Man setzte zwischen sieben und zwölf Kinder in die Welt, die sodann auf dem Hof mitarbeiten mussten und ihre Eltern im Alter unterstützten. Es war eine Art Schneeballprinzip (Achtung: Klimawandel). Und es funktionierte. Unfruchtbare Frauen wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ausländer gab es gar nicht.

Heute verhindern Kinder indirekt den Kauf einer Gucci-Tasche oder eines Porsche. Und arbeiten lassen darf man die Bälger ja nicht, hierzulande. Das ist ärgerlich. Kinder sind sogar ein Armutsrisiko, offiziell. In Drittweltländern gibt es proportional zu den Erwachsenen tatsächlich viel mehr Kinder als hier. Wobei da vielerorts Kinderarbeit toleriert ist. Aber jetzt sind wir abgeschweift, ein bisschen. Die Realität ist nicht so romantisch, wie wir sie gerne hätten.

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14. Mai 2018

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