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16. Oktober 2017

P1140343Fantasy Basel 2017

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Heute: Die Einbildung

8. Oktober 2017

Eine Weiterbildung macht natürlich erst dann richtig Sinn, wenn unser Umfeld bemerkt, dass wir eine solche absolviert haben. Das ist ein immens wichtiger Punkt, den viele Arbeitnehmer vollkommen vernachlässigen. Sie investieren viel Zeit und Geld, und am Ende profitieren nur sie selbst davon, ganz egoistisch. Die Mitmenschen gehen leer aus und bleiben gefangen in Ihrem Unwissen. Das Schlimmste: Die Anderen sind sich dessen nicht einmal bewusst.

Dies hier wäre ein unseriöser Beitrag, wenn folgend nicht ein paar wertvolle Tipps aufgeführt würden, um den Wissenstransfer auf die Umwelt sicherzustellen («Wissenstransfer» ist übrigens ein sehr dummes Wort, das ich im letzten Kurs aufgeschnappt habe, leider). Also, los geht’s!

Sagen Sie niemals «ich habe eine Weiterbildung gemacht», denn dieser Satz ist an Falschheit kaum zu überbieten. Richtig ist «ich habe eine Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen». Das ist ein grosser Unterschied, denn viele Studentinnen und Studenten eignen sich alles nötige Wissen an und vermögen danach dieses Wissen – das gleich umfangreich ist wie bei den erfolgreichen Mitstudierendinnen – an den Prüfungen nicht abzurufen. Auch das ist Wissenstransfer. Also, immer schön erfolgreich sein.

Arbeiten Sie nach dem Diplom nicht nur anders, sondern sprechen Sie auch anders. Englische Wörter runden Ihre professionelle Rhetorik ab, denn Sie erledigen Plain Vanilla Aufgaben straight on, damit die Performance stimmt. Natürlich ist dies am Anfang ein Challenge, doch Ihre Skills werden sich rasch verbessern. Übung macht den Master.

Geben Sie Arbeitskollegen, die nicht eine gleichwertige Ausbildung gemacht haben, dies auch zu verstehen. Diskrete Bemerkungen wie «wie hiess die Schule nochmals, die sie gemacht haben?» oder «Entschuldigen sie meine komplizierte Wortwahl, es sitzen ja auch Nicht-Akademiker am Tisch» helfen, die informelle Hierarchie aufrecht zu erhalten. Es ist sehr schade, wenn uns an einer Sitzung jemand ins Wort fällt, der nicht das gleich hohe Bildungsniveau aufweist wie wir. Die Firma würde ins Verderben rennen.

Gerade bei Besprechungen ist es hilfreich, den Arbeitskollegen Hinweise auf die entsprechende Fachliteratur zu geben, um eigene Aussagen zu untermauern. Es gilt der Grundsatz: Was nicht fundiert belegt werden kann, ist eine Behauptung und damit irrelevant. Profis nennen nicht nur Autor und Titel sondern auch Kapitel und womöglich Seitennummer des Fachbuches. Das Prinzip gilt für alle Themenbereiche, von «Kopierpapier nachfüllen» bis «Nuklearsprengkopf aktivieren».

Gut, damit haben wir die wichtigsten Regeln abgedeckt. Sie sind nun gerüstet für die Karriere. Nur noch etwas möchten wir Ihnen mit auf den Weg geben: Wenn Ihnen jemand sagt, Sie sollen nicht so geschwollen sprechen, dann erwidern Sie entschlossen: «diese unqualifizierte Formulierung erscheint mir nicht adäquat». Apropos geschwollen: Ein anschwellendes Auge sollte sofort mit Eis gekühlt werden, um eine grössere Schwellung zu vermeiden. – Viel Erfolg!

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2. Oktober 2017

P1140466

Bukarest 2017

 

Mann über Bord!

30. September 2017

Zwei Matrosen stehen an der Reling. Sie befinden sich auf offener See. Da entdeckt der eine Matrose eine Person im Wasser, die mit beiden Armen winkt und um Hilfe schreit.

Matrose 1: Hey, sieh dort, einer ist über Bord gegangen

Matrose 2: (ruft) Mann über Bord! Mann über Bord!

Matrose 1: Wirf ihm einen Rettungsring zu!

Matrose 2: Es sind keine da. Du, guck dir das an, das ist unser Kapitän! Unser Kapitän ist über Bord gegangen!

Kapitän: Hilfe, Hilfe!

Matrose 1: Du musst reinspringen und ihn retten!

Matrose 2: Das Wasser ist eiskalt. Das schaffe ich nicht. Spring du!

Matrose 1: Wenn wir ihn nicht retten, sind wir alle verloren. Wir können das Schiff ohne ihn nicht steuern!

Matrose 2: Also, mach schon, spring rein und rette ihn!

Matrose 1: Ha, damit du sicher an Land zurückkommst, soll ich meine Gesundheit riskieren?

Kapitän: Hilfe, helft mir!

Matrose 2: Wir alle sind verloren, wenn wir ihn nicht retten!

Matrose 1: Dann spring doch du rein.

Matrose 2: Ruf den Ersten Offizier. Der soll ihn rausholen.

Matrose 1: Dafür ist keine Zeit. Ausserdem kann der nicht schwimmen.

Kapitän: Helft mir, ich ertrinke! Hilfe!

Matrose 2: Wir sollten die Maschinen stoppen, sonst entfernt sich unser Schiff immer weiter.

Matrose 1: Spring! Spring endlich!

Matrose 2: Siehst du ihn noch? Ich kann ihn nicht mehr sehen!

Matrose 1: Ich kann ihn auch nicht mehr sehen. Wir sind verloren.

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29. September 2017

P1140374

Fantasy Basel 2017

Sammer fünfzig!

27. September 2017

Normalerweise werden im Fussball die Stürmer berühmt, sie schiessen schliesslich die Tore – oder sollten es zumindest. Matthias Sammer wurde als Defensivspieler bekannt, und ja, liebe Damen, jetzt müssen auch Sie ganz ernst und interessiert gucken, denn seit der Euphorie der Schweizer Frauen-Fussball-Nationalelf … – ach, was soll’s! Jedenfalls hat Sammer lange Zeit bei Borussia Dortmund gespielt und viele Erfolge gefeiert. Er wurde 1996 sogar zum Europäischen Fussballer des Jahres erkoren (gähn) und ihm wurde unter anderem der «Ballon d’Or» verliehen (doppel-gähn). Zudem war er als Trainer und Funktionär tätig. Am 5. September wird Matthias Sammer fünfzig Jahre alt. – Herzlichen Glückwunsch und alles Gute! Obwohl wir ehrlich gesagt Stürmer schon besser finden.

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25. September 2017

P1140438

Bukarest 2017

Fünfundsiebzig

24. September 2017

Wenn Ihnen Kommissar Guido Brunetti nichts sagt, dann brauchen Sie auch Donna Leon nicht unbedingt zu kennen. Leon ist nämlich die erfolgreiche Autorin der Krimis, in denen Brunetti jeweils irgendwelche Fälle löst. Auf «Venezianisches Finale – Commissario Brunettis erster Fall» folgte «Endstation Venedig – Commissario Brunettis zweiter Fall» und danach – Belletristik-Freunde rund um den Erdball waren überrascht – «Venezianische Scharade – Commissario Brunettis dritter Fall». Tatsächlich geht das so weiter bis zum sechsundzwanzigsten Fall (den siebenundzwanzigsten musste vermutlich Inspektor Derrick lösen). Na ja, auf jeden Fall wird Donna Leon am 28. September fünfundsiebzig Jahre alt. Wir gratulieren Ihnen herzlich, Frau Leon! Guido Brunetti würde es uns sicher gleichtun. Zum fünfundsiebzigsten Mal.

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16. September 2017

P1140363

Fantasy Basel, 2017

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10. September 2017

P1140353

Fantasy Basel, 2017