Posts Tagged ‘USA’

Donald an die Macht!

19. Oktober 2016

Hand aufs Herz: Das Problem ist doch, dass weder Donald Trump noch Hillary Clinton so richtig zu überzeugen vermögen. Sie beide sind in etwa so sympathisch wie ein Aorta Riss. Nehmen wir an, der Gegenkandidat von Clinton wäre … sagen wir: George Clooney, dann würde die Wahl enorm leichter fallen. Natürlich ist das ein Witz. Wer würde schon einen Schauspieler zum Präsidenten machen.

Stellen wir uns vor – um für die andere Seite ebenfalls Partei zu ergreifen – der Gegenkandidat von Trump würde Justin Bieber heissen. Er würde gewählt, zweifelsohne. Ewige Kritiker mögen einwenden, dass Justin Bieber kein Amerikaner ist, sondern Kanadier, aber was soll’s! Man hat schon aus viel banaleren Gründen Länder erobert. Oder befreit.

Früher gaben Präsidentschaftskandidaten, beziehungsweise Präsidenten der USA schon ein bisschen mehr her als heute. Nehmen wir John F. Kennedy: Der wurde wenigstens erschossen. Ronald Reagan hätte es ihm fast gleich getan, schaffte es jedoch nicht. Das, liebe Leserinnen und Leser, das waren Persönlichkeiten mit Profil. Heute entscheidet doch nur noch, wer mehr Geld und mehr Macht über die Medien hat (genau: Im Zweifelsfalle sind immer noch die Medien Schuld).

Die Meisten Amerikaner – und das ist eine hervorragende Gelegenheit, ins gleiche Horn zu blasen wie die pauschalisierenden Kritiker – haben doch keine Ahnung von Aussenpolitik. Sie halten Europe für eine schwedische Rockband und verwechseln sie mit dem Mittelpunkt der Welt (ja: mit der Schweiz). Der durchschnittliche Amerikaner ist so ignorant, der würde nicht einmal AfD wählen, wenn es sie denn gäbe in den USA. Es ist schlimm.

Kommen wir zum Schluss. Egal ob Hillary Clinton, Donald Trump oder Donald Duck: Die neue Präsidentin oder der neue Präsident wird die Welt auch nicht retten. Und für Europa wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern. – Ausser vielleicht, dass alles besser wird. Oder auch nicht.

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Hahn im Korb

6. Oktober 2016

In Amerika wird das Erntedankfest gefeiert, jeweils am vierten Donnerstag im November. Traditionellerweise wird ein Truthahn mit feinen Sachen gefüllt, danach getötet und an einem grossen Familienfest verspeist. Barack Obama begnadigt medienwirksam einen Truthahn, der die Zeremonie brav mitmacht, weil das Ritual vorher natürlich genau abgesprochen worden ist. Ja, man dankt für die gute Ernte. Alle sind glücklich. Gut, die Idee ist sicher ausbaufähig. Donald Trump würde vermutlich eine Milliarde Truthähne begnadigen.

In Westeuropa ist diese Tradition nicht so verbreitet, und das ist furchtbar schade. Wer möchte nicht sehen, wie Johann Schneider Ammann nach einer enthusiastischen Rede ein Poulet begnadigt. Oder wer würde sich nicht den Tagesschau-Beitrag ansehen, in dem Angela Merkel einem Truthahn tief in die Augen blickt und heroisch sagt: «Wir schaffen das»! Na gut, das war vielleicht etwas übertrieben. In der Schweiz würde wohl eher ein Rindvieh begnadigt («ein Rindvieh», nicht «von einem Rindvieh», wohlgemerkt).

Wir finden, zumindest ein bisschen könnte man das Erntedankfest in der Schweiz adaptieren, so wie zum Beispiel Halloween (was ja ein Riesenscheiss ist – Entschuldigung! – aber dennoch den Weg in die Kinderstuben gefunden hat). Wenn schon kein echtes Erntedankfest, dann wenigstens ein Subventions-Dankfest: Buure-Zmorge für alle, Ponyreiten für die Kinder und danach mit dem Traktor an eine Führung im Schlachthaus. Das wär doch was! Die meisten Kinder haben noch nie gesehen, wie man fachgerecht eine Kuh ausweidet.

Es geht ja um die Geste. Einfach einmal Danke sagen. Danke dafür, dass wir die landwirtschaftlichen Rohstoffe handeln dürfen, die andere geerntet haben. Danke, dass wir in der Migros Litchis und Granatäpfel kaufen dürfen. Und danke, dass wir eben doch nicht alle Traditionen importieren, sondern eigene – natürlich viel sinnvollere – Traditionen pflegen. Denn Hand aufs Herz: Gefüllter Truthahn schmeckt einfach eklig.

A Star …

11. Oktober 2014

Jimmy Carter, so könnte auch ein Rockstar heissen. Klingt einfach toll. Carter war jedoch einmal Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Will heissen: Er hat viele gute Dinge bewirkt, von denen viele Europäer nichts verstehen, weil sie Europäer sind. 2002 wurde ihm – und das verstehen sogar Europäer – der Friedensnobelpreis verliehen. Das war wohlgemerkt in einer Zeit, als man erst die Leistung erbrachte und danach den Preis erhielt. Früher zählte eben das Erreichte, heute reicht das Erzählte. Am 1. Oktober wird James Earl Carter Jr. neunzig Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! – Auf Carter folgte bekanntlich Ronald Reagan. Der war zwar kein Rock-, dafür aber ein Filmstar.

 

Kriegen wir Krieg?

7. August 2014

Seit Vietnam wissen wir, dass Krieg Sinn macht. Nachdem die Franzosen nicht reüssiert und danach die Amerikaner versagt hatten, wendete sich das Blatt zum Guten und Vietnam wurde zu einer beliebten Destination für Touristen, die das eigenhändig gegrabene Höhlensystem der Vietkong besuchen gehen. Kriege hinterlassen nicht selten sehr wertvolle Touristenattraktionen (man denke nur an Berlin. Oder an Murten).

 

Inzwischen sind alle Länder des Planeten Erde demokratisch, mit Ausnahme von China, Kuba, Nordkorea und der Schweiz. Ist ein Land sehr, sehr undemokratisch und beherbergt obendrein wertvolle Bodenschätze wie Öl, Eisenerz, Kohle oder allenfalls Trüffel, dann wird es mit diplomatischen Bemühungen dazu angehalten, sein System demokratisch zu gestalten. Auch das macht Sinn.

 

Eine oben genannte Nation, die sich weigert, demokratisch zu werden, wird durch verstärkte Freiwilligkeit befreit. Der Euphemismus dafür nennt sich «Militärische Operation», was de facto heisst, dass man mit hochtechnisierten Waffen Leute tötet. – Wobei das wohlgemerkt nur Menschen sind, die sich geweigert haben, in einem demokratischen Land zu leben.

 

Manchmal werden auch Nationen befreit, die bereits demokratisch sind, was wiederum Sinn macht, im grossen Ganzen, weil die Ausnahme die Regel bestätigt. Was wir gar noch nicht erwähnt haben ist der Aspekt, dass dank Kriegen auch immer wieder Platz für Neues geschaffen wird: Kaputte Städte werden wieder aufgebaut und sind danach vielleicht besser als zuvor (kaputte Öl-Pipelines auch).

 

Wer diese Vorteile nicht einsieht, der sollte einmal nach Vietnam gehen: Die Menschen dort lächeln immer. Und Arbeitsplätze sind auch vorhanden, sogar für Kinder. Na ja, so richtig demokratisch ist Vietnam zwar nicht, aber das kann ja noch werden. Dann stünde dem totalen Glück nichts mehr im Wege.

Jeder ein Star

28. April 2013

Den besten Kaffee machen die Italiener. Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche, so klar wie die Deklaration auf der Tiefkühl-Lasagne: Für das Bier zum Deutschen, für den Strudel zum Österreicher, für die Croissants zum Franzosen und für den kultivierten Kaffee – eben – zum Italiener. Genau das dachte sich Klaus-Theodor, als er zum ersten Mal am Tresen einer bekannten amerikanischen Kaffeekette stand. An der Wand waren ein paar Physikformeln von Albert Einstein aufgeführt, die sich auf seine Nachfrage hin als das Getränkeangebot entpuppten.

Nach heftigen Protestrufen aus der Warteschlange hinter ihm bestellte er einen hundsnormalen Kaffee, einen «Doggy Normal Coffee», um dem langwierigen Beratungsgespräch ein Ende zu setzen. Klaus-Theodor staunte Bauklötze: Da fragte ihn doch die blutjunge Verkäuferin – vermutlich eine Psychologiestudentin mit nymphomanischen Neigungen – nach seinem Namen. «Öh, äh, Klaus-Theodor», stammelte Klaus-Theodor, worauf die Göttin mit einem schwarzen Filzstift tatsächlich seinen Namen auf einen Becher kritzelte. Wenn das nicht Liebe ist.

So war das also hier. Es war eben doch mehr als nur Kaffeetrinken, alle waren so schick angezogen, trugen lässige Freitag-Taschen, teure Sonnenbrillen, Markenjeans und Laptops, – wenn nicht sogar bauchfreie Tops. Das war der Treffpunkt schlechthin, eben keine Kontaktbar wie an der Zürcher Langstrasse, kein Coffee Shop wie in Amsterdam sondern so was wie ein Contact Café. Manche hatten auch ein Kleinkind mit dabei, doch das waren keine herkömmlichen Kleinkinder, die waren alle so unglaublich cool. So urban, irgendwie. Total trendy.

Klaus-Theodor nippelte an seinem Kaffee, schaute ein bisschen hier, ein bisschen da, und fragte sich, was wohl diese Menschen gemacht haben, als es in der Schweiz diese Kaffeekette noch nicht gab. Nach langem Überlegen kam er zum Schluss, dass diese Wesen mit der Eröffnung der Filialen erfunden worden sein mussten. Eine andere Möglichkeit gab es nicht. – Egal, der Kaffee war jedenfalls gut. So gut, wie Kaffee eben sein kann, der nicht beim Italiener gekauft wird. Klaus Theodor trank aus und machte sich auf den Weg zum Thailänder um die Ecke. – Croissants kaufen.

D-Day Switzerland

23. September 2012

Ist eine Nation reich an Rohstoffen, so kann eigentlich nicht viel schief gehen. Im Falle eines Krieges wird sie besetzt (Jargon: befreit) und die unfehlbare, wohlbringende Demokratie wird eingeführt.

Hat hingegen ein Land das Pech, keine wichtigen Rohstoffe zu besitzen, so können sich die Einwohner die Köpfe einschlagen so lange sie wollen. Befreit wird da gar nichts, höchstens die Gelder des Regimes. Selber schuld. Mit gezielten Hilfslieferungen in Form von Waffen kann der Region bestenfalls geholfen werden, früher oder später erfolgreich die Demokratie einzuführen.

Das beste Beispiel ist da wohl die Schweiz. Getarnt mit einer geschickt inszenierten Scheindemokratie herrscht seit Jahren ein Bürgerkrieg der Deutschschweizer gegen die Romands. Der Hass sitzt so tief, dass sich die Romands sogar eine andere Muttersprache zugelegt haben, um sich abzugrenzen. Doch wird die Schweiz etwa erobert? Wird sie mit wahrer Demokratie beschenkt? – Pustekuchen! Gut, vielleicht schreckt die beste Armee der Welt ja potentielle Aggressoren ab. Die hat ja jetzt neue Militärvelos.

Zählt man allerdings Wasser zu den wichtigen Rohstoffen, so sieht das Beispiel Helvetia natürlich vollkommen anders aus. Wasser ist genug da, in Unmengen. – So viel, dass sogar die hiesigen Politiker Wasser predigen. Und die Bundesverwaltung in Bern, unser grösster Stolz, ist ein riesiger Wasserkopf. Wasser, so weit das Auge reicht. Bei Luzern musste man sogar einen See erstellen, in die harten Felsen der Alpen, um das viele Wasser zu verstauen.

Je nach Definition ist die Schweiz also sehr reich an Rohstoffen. Bleibt zu hoffen, dass die selbst ernannten Weltpolizisten des Universums dies endlich begreifen und uns befreien. Es ist höchste Zeit. Ansonsten spaltet der Röstigraben am Ende den ganzen Kontinent, die ganze Welt und … Moment mal: Bei tiefen Spalten besteht doch häufig die Chance auf Rohstoff-Funde, oder?

Alles Atom?

10. November 2011

Alles ist ja letztendlich aus Atomen. Wir alle bestehen daraus, alles um uns herum. Gut. Am 29. November vor sechzig Jahren haben die USA den ersten unterirdischen Atomtest durchgeführt. Wobei man ja heute vornehmlich von Kernwaffentests spricht. Atom, das klingt so gefährlich, so behaftet. Richtig verstrahlt. Der Erfolg war jedenfalls durchschlagend. Die Erde um das Testgelände und die Feinde der USA erzitterten.

Schlussendlich hatte dies eine Auswirkung auf uns alle, denn wir alle sind Amerika dankbar für seine guten Streitkräfte, mit denen sie in der folge Europa vor ganz vielen schlimmen Dingen beschützt oder befreit haben. Je nach Horrorszenario würden wir uns heute wohl nicht über Frühenglisch in der Primarschule unterhalten sondern über Frührussisch. Beziehungsweise über Frühdeutsch in einer russisch sprechenden Gesellschaft. Oder wir würden uns gar nicht unterhalten.

Seit November 1941 wurden – auch von anderen Ländern – tausende weiterer Kernwaffentests durchgeführt. Anfänglich war man sich der Auswirkungen der Strahlung nicht bewusst, weshalb viele Zivilisten Schaden davon trugen. Am schlimmsten verliefen diesbezüglich die Tests in Hiroshima und Nagasaki. Da haben die US-Streitkräfte erfolgreich getestet, wie sich die Waffe auf unschuldige Menschen auswirkt. Bezüglich der Resultate liegen sich die Experten bis heute in den Haaren. – Sofern sie noch welche haben.

Ja, es ist erstaunlich, dass um die Bombenabwürfe so ein Trara gemacht wird. Wie eingangs gesagt ist ja alles aus Atomen. Auch wir, was die Atombombe irgendwie menschlich macht.

Jetzt aber Freiheit!

15. Oktober 2011

Ursprünglich geplant als überdimensionierter Froschschenkel, wurde das Geschenk der Franzosen schliesslich als grosse Frau umgesetzt, die irgendwas in die Höhe hält, vermutlich ein Softeis. Sieht irgendwie aus wie die Helvetia auf dem Schweizer Ein-Franken-Stück, nur nicht so hart.

Früher konnte man ins Oberstübchen der Lady Liberty, sich ein bisschen umsehen gehen, denn es ist hohl. Heute ist das angeblich geschlossen, aus Angst vor dem Terror. Vor allem in den letzten zehn Jahren erfreute sich die Angst vor dem Terror einer immer grösseren Beliebtheit. Die US-Wirtschaft krankt aus Angst vor dem Terror, das Budgetdefizit wird grösser und die Beschäftigung sinkt. Und der Analphabetismus in Grossstädten steigt, – aus Angst vor dem Terror.

Jedenfalls ist die Freiheitsstatue im Grunde nicht frei, die Symbolkraft jedoch unbestritten. Dank eines sehr ausgeklügelten und zuweilen auch dehnbaren Rechtssystems haben es die USA mit harter Arbeit geschafft, immer freier zu werden. Man berichtet sogar von Bürgern, die sich derart frei fühlen, dass sie Freier werden. Der Freiheitsdrang der Vereinigten Staaten ist so gross, dass viele andere Länder dank militärischer Interventionen ebenfalls in den Genuss eben dieser Freiheit gekommen sind.

Und genau dafür steht ja im Endeffekt die Statue of Liberty, für Freiheit, Gerechtigkeit und alle diese pathetischen Sachen, die man aus dem Fernsehen kennt. Das verbindet. Am 9/11-Jubiläum hat Herr Obama in seiner Rede ja gesagt, dass sich Amerika weigere, Angst zu haben. Ergo sollen sich die Bürger nicht der Doktrin des Staates fügen, sondern frei sein. Auch frei von Angst.

Es stellt sich allerdings die berechtigte Frage, wie die USA mit der Symbolik eines überdimensionierten Froschschenkels umgegangen wären.

Danke schön, Amerika!

13. September 2011

Am 11. September 1941 wurden die Grundsteine für das amerikanische Pentagon gelegt. Ein grosser Moment. Ursprünglich sollte ja ein Pentagramm entstehen, doch das Gebäude wäre architektonisch zu kompliziert geworden. Manche Mitarbeiter hätten an ihrem Arbeitsplatz niemals Tageslicht gesehen (wobei bei der jetzigen Form manche Mitarbeiter auch einen Schatten haben). Viele Menschen hätten es auch ehrlicher gefunden, wenn das Gebäude in der Form eines Davidsterns gebaut worden wäre. Aber das ist ein anderes Thema.

Das Pentagon schützt die Werte der zivilisierten Gesellschaft, zum Beispiel grenzenloser Kapitalismus und die Freiheit jedes einzelnen. – Also, Freiheit natürlich nur bis zu einem gewissen Grad. Wo kämen wir denn hin, wenn plötzlich alle Menschen in Freiheit und Demokratie leben wollten, selbst Nationen ohne Ölvorkommen. Zudem tut einigen Subjektiven zu viel Freiheit nicht gut, und sie beginnen in absurder Weise an der erfolgreich praktizierten Marktwirtschaft zu zweifeln. Oder gar an der Schuldenwirtschaft.

Im Endeffekt wirkt sich der positive Einfluss des Pentagons auch auf uns Europäer, ja, auf die ganze Welt aus: Nur ein freier, demokratischer Staat kann den unbestrittenen demokratischen Gedanken in die Welt hinaustragen. Und daher tun wir alle gut daran, Amerika dafür von ganzem Herzen zu danken. Danke, USA, danke für den unermüdlichen Einsatz für Friede und Freiheit! Na ja, vielleicht wäre ein Pentagramm doch passender gewesen.

Es war ein Pilz!

10. September 2011

Es war ein Pilz. ja, Sie haben richtig gelesen, liebe Leserin, lieber Leser: Diese heimtückische Art von Schimmel setzt sich in den Mauern eines Gebäudes fest und zerfrisst sie regelrecht. Dass die beiden Flugzeuge zeitgleich mit den verheerenden Folgen des Pilzbefalls in die Türme flogen, war reiner Zufall. Beziehungsweise der Fehler der Flugsicherung. Die Fluglotsen des Airports JFK sitzen übrigens auch in einem Tower, was die Sache noch komplizierter macht.

Das ist natürlich totaler Schwachsinn. In Wirklichkeit wurden die Türme gesprengt, und zwar aus Versehen. Britische Militärberater hatten bis anhin immerzu von der Londoner Tower Bridge gesprochen und jagten aus diesem Grund – als der Alarm eintraf – anstelle der strategisch wichtigen Brücken einfach die Türme in die Luft. Eine dumme Verwechslung.

Nein, nein, es war der Wind, das himmlische Kind: Pazifische Luftströme – entstanden durch die Klimaerwärmung – trieben die beiden Flugzeuge so unglücklich vom Kurs ab, dass … – na eben, den Rest kennen Sie ja. Diese Winde sind extrem stark und man tut gut daran, die Fahne danach auszurichten.

Na ja, dann doch lieber der Pilz.