Posts Tagged ‘Coop’

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14. Mai 2018

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13. Mai 2018

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Zürich 2018

5. Januar 2014

Neulich um die Ecke, in einem dieser grossen Grossverteiler, wissen Sie. Könnte Coop oder Migros gewesen sein. Jedenfalls stehe ich so da bei der Kasse, die Waren auf dem Band, das Portemonnaie gezückt, und sehe an der Kasse nebenan ein Pärchen, so um die sechzig Jahre alt.

Sagt die Verkäuferin zu den Beiden:

Dieses Pack Toilettenpapier ist im Sonderangebot. Zwei für eins. Sie können sich noch eins holen gehen und brauchen nicht mehr zu bezahlen.

Find ich gut, wenn eine Verkäuferin so etwas sagt. Hätte ja auch schweigen können.

Erwidert der Mann:

Ja, wir haben gesehen, dass Sonderangebot 2 für 1 ist. Aber wir haben bei uns zu Hause nicht so viel Platz.

Das nenne ich mal Bescheidenheit.

Oder ein Indiz für zu kleine Wohnungen in Zürich.

Oder für zu teure.

Coop gemacht!

15. Januar 2011

Neulich einkaufen. Bier. Na ja, da geht man nicht in die Migros. By the way: Es soll ja eine beliebte Verarsche von neu zugezogenen Deutschen sein, sie in die Migros Bier kaufen zu schicken. Ha ha, der Brüller sage ich Ihnen! Selten so gelacht.

Stehe ich also im Coop und brauche zwei Pack Bier. Sie wissen schon, diese Männerhandtäschchen mit 10 Flaschen drin. Für ein Fest (hä hä, alter Spruch der Alkis, für ein Fest, sooo gut). Jedenfalls haben solche 10er-Packs eines gemein, ganz egal wo man die kauft (nein, Klaus Dieter, in der Migros gibt’s die nich): Sie sind nicht gekühlt.

Was tun? Ausser dumm gucken? Klar, einen Verkaufsmenschen packen und fragen, ob er diese Täschchen schockfrieren (oder wie das im Eskimo-Jargon heissen mag) möge. Kann der nicht, sagt er. Die haben dort keinen Schockgefrierdingsbums. Sagt er. Das ist ja wohl der Super-GAU. Ich sage danke. Und freue mich auf die wohlwollenden und sehr, sehr netten Sprüche, die man Gästen entgegenbringt, die lauwarmes Bier mitbringen.

Doch dann erscheint ein helles Licht, die Pforte zum Lager öffnet sich und es erklingt eine Stimme … – nein, ganz so doll war es nicht. Aber der Verkäufer dreht sich nochmals um und sagt:

Wir haben draussen in der Kälte auf der Rampe noch ein ungeöffnetes Pallett mit solchen Paketen drauf

Und drei Minuten später steht der junge Mann neben mir mit zwei supergeschmeidig kühlen Bierpaketen. Kein Traum, das ist die Wahrheit. Soll noch einer kommen und sagen, im Verkauf von Grossverteilern seien nur Einzeller mit null Arbeitsmoral beschäftigt.

Also, man merke: Bier –> Coop

Nicht Migros, gell Klaus Dieter.

Cornflakes? – Coop!

22. September 2010

Im kürzlich auf diesem Blog erschienenen Artikel Meine Freunde, die Cornflakes wurde die mathematische Komponente der Inhaltsstoffe-Deklaration von Cornflakes durchleuchtet. Also, eigentlich wurde sie nicht durchleuchtet sondern mit einem faustdicken Fragezeichen versehen.

Natürlich wollte ich als verantwortungsbewusster Conflakes-Konsument die Welt nicht mit dieser offenen Frage ins Desaster schicken, wollte die Leserschaft nicht schweissgebadet in der Nacht aufwachen lassen mit eben dieser Frage, was denn nun wirklich die absolute Wahrheit sei über unser aller liebstes Lebensmittel. Und habe den Coop-Konsumentendienst angeschrieben.

Nach ein paar Tagen diese Antwort:

Sehr geehrter Herr ****

Besten Dank für Ihre eMail vom 17. September 2010. Gerne beantworten wir Ihre Frage.

Normalerweise werden Mengenangaben bei Produkten in % gemacht und diese Menge bezieht sich auf den Zeitpunkt der Verarbeitung (Rezeptur).

Bei Produkten, die während der Verarbeitung Wasser verlieren, müssen die ursprünglich eingesetzten Mengen deklariert werden. Das heisst, dass in schlussendlich 100 g des fertigen Produkts unter Umständen mehr Zutaten zugefügt worden sind, da sie noch Wasser verloren haben.

Die Deklaration ist also wie folgt zu lesen: „Für 100g Prix Garantie Corn Flakes werden (unter anderem) 103 g Mais und 4 g Zucker verwendet“.

Gerne zitieren wir einen Auszug aus dem ?Leitfaden zur Umsetzung der mengenmässigen Angaben von Zutaten (QUID) gemäss Art. 20a Lebensmittelverordnung (LMV)? des BAG:

Art. 20a Abs. 3 Bst. a LMV: Abweichend von Art. 20a Abs. 3 Satz 2 gilt:

Bei Lebensmitteln, denen durch Hitzebehandlung oder in anderer Weise Wasser entzogen wurde, ist die Menge der verarbeiteten Zutaten in Massenprozent, bezogen auf das Endprodukt, anzugeben. Übersteigt die Menge einer solchen Zutat oder die Gesamtmenge aller Zutaten 100 Massenprozent, so ist stattdessen die Masse der bei der Herstellung von 100 g des Endproduktes verwendeten Zutaten anzugeben.

Für Rohwurstwaren, die als Mischprodukte bei unterschiedlichen Austrocknungsprozessen der einzelnen Bestandteile gereift in Verkehr gebracht werden, kann die im Zeitpunkt der Herstellung eingesetzte Menge der Zutat in das Verhältnis entweder zum sogenannten „Grüngewicht“ (d.h. vor der Reifung) oder zum Endprodukt (d.h. nach der Reifung) gesetzt werden:

Beispiel: „Pferdesalami ? Fleischerzeugnis aus Pferde- und Schweinefleisch zum Rohessen“

Für 100 kg Rohmaterial („Grüngewicht“) werden 48 kg Pferdefleisch, 29 kg  Schweinefleisch, 19 kg Speck und 4 kg Salz, Gewürze und andere Zutaten. Nach einem Trocknungsverlust von 35 % ergeben sich 65 kg Pferdesalami.

a)      Angabe bezogen auf das Endprodukt (d.h. nach der Reifung):
„100 g Salami aus 74 g Pferdefleisch und 45 g Schweinefleisch hergestellt“. Weil die Gesamtmenge der gequideten Zutaten 100 Massenprozent des Endproduktes übersteigt, ist das Gewicht für die Herstellung von 100 g des Endproduktes anzugeben.

b)      Angabe bezogen auf das Grüngewicht (d.h. vor der Reifung):
„Zutaten: Pferdefleisch (48 %), Schweinefleisch (29 %), Speck, Salz, Gewürze,….“ Da sich der Anteil der wertbestimmenden Zutat einfacher und präziser im Zeitpunkt der Herstellung beziffern lässt und die Konsumentinnen und Konsumenten nicht getäuscht werden, ist bei Rohwurstwaren auch diese mengenmässige Zutatendeklaration möglich.

Genügen Ihnen diese Angaben? Sonst sind wir gerne für Sie da.

Freundliche Grüsse

Coop

I*** *****
Sachbearbeiterin
Konsumentendienst
Tel. 061 *** ** **

Voilà. – Das nenne ich Dienst am Kunden.

So unglaublich antiautoritär

30. Dezember 2009

Die Geschichte ist gut. Steht also eine Frau mit Kind in der Warteschlange eines Grossverteilers. Das Kind so um die fünf Jahre alt. So oder so. Vor den beiden steht ein Mittdreissiger, wahrscheinlich kinderlos (muss ja so sein. In diesem Kontext steht kinderlos immer für intolerant und böse). Stösst also der kleine Balg ständig mit dem Einkaufswagen gegen die Beine des wartenden Mannes. Das nervt. Für mich und dich. Bis sich schliesslich der Mann an die Mutter wendet und sich beschwert, worauf – und jetzt kommt der Punkt, bei dem Sie jeden Zuhörer in die Tasche kriegen – die Mutter wortreich erklärt, dass der gute Junge selber wissen müsse, was gut und was schlecht sei, weil – auch gut – dieses Kind sogenannt antiautoritär erzogen werde. Junge Menschen müssten eben früh eine gewisse Eigenverantwortung lernen. Emotional, hä? Also wird der Einkaufswagen fröhlich weiter in die Achillessehnen des mittlerweile ziemlich gestressten Mannes gefahren. – Bis endlich dieser aus seinem eigenen Wagen ein Glas Honig nimmt und den Inhalt über die Frisur der Mutter giesst mit dem lapidaren Kommentar: „Ich bin eben antiautoriitär erzogen worden.“ Ha ja. Gute Geschichte, wie ich finde. Hat lange, lange kursiert. Bis irgend ein Journi der Sache nachgegangen ist: Weder bei Coop noch bei Migros noch irgendwo anders ist ein solcher Fall bekannt. Schade eigentlich.