Posts Tagged ‘Attentat’

Gedanken zu Olympia

10. Juli 2012

Höchste Eisenbahn für ein paar Gedankenspiele: Kaum auszudenken, wenn die Spiele vor langer Zeit woanders erfunden worden wären. Dann würde es zum Beispiel «Pilatusiade» heissen. Oder «Matterhorniade». Nein, das ginge gar nicht.

Der Olymp steht in Griechenland und Griechenland am Abgrund. Deshalb werden die Sommerspiele 2012 in London abgehalten. England steht nicht am Abgrund, arbeitet jedoch daran. Laut unbestätigten Quellen wollte man die kürzlich abgehaltenen Feierlichkeiten zum Geburtstag der Queen mit deren Todestag zusammenlegen, aus Spargründen. Der Plan wurde verworfen. Es hätte einen Schatten auf die bevorstehende Olympiade geworfen.

Apropos Schatten: Es gibt nicht nur sonnige Seiten bei diesen Spielen. Nein, da ist auch Angst. Eine Vielzahl an Sicherheitskräften wird zum Beispiel eingesetzt, um Attentaten vorzubeugen. Das wäre ganz und gar nicht schön, so ein Attentat. Kaum auszudenken, wenn so ein Bélier oder ein Al Kaida-Mensch das olympische Feuer eröffnen würde. Etwas unpässlich. Es wäre mit Sicherheit fast genauso schlimm wie ein Dopingskandal.

Darum, liebe Leserin, lieber Leser, bitte während der Spiele keine Attentate. Und wer es beim besten Willen nicht lassen kann: Einfach ein Tröpfchen Arsen in die Anabolika-Ampulle. Fällt weniger auf. Die Pressestelle wird vermelden, der Athlet sei leider durch Erschöpfung verstorben, Marathon lasse grüssen, die Teilnehmer nähmen das eben sehr ernst mit dem Olympischen Gedanken an diesen Olympischen Spielen. Bei diesen Olympischen Gedankenspielen.

Es war ein Pilz!

10. September 2011

Es war ein Pilz. ja, Sie haben richtig gelesen, liebe Leserin, lieber Leser: Diese heimtückische Art von Schimmel setzt sich in den Mauern eines Gebäudes fest und zerfrisst sie regelrecht. Dass die beiden Flugzeuge zeitgleich mit den verheerenden Folgen des Pilzbefalls in die Türme flogen, war reiner Zufall. Beziehungsweise der Fehler der Flugsicherung. Die Fluglotsen des Airports JFK sitzen übrigens auch in einem Tower, was die Sache noch komplizierter macht.

Das ist natürlich totaler Schwachsinn. In Wirklichkeit wurden die Türme gesprengt, und zwar aus Versehen. Britische Militärberater hatten bis anhin immerzu von der Londoner Tower Bridge gesprochen und jagten aus diesem Grund – als der Alarm eintraf – anstelle der strategisch wichtigen Brücken einfach die Türme in die Luft. Eine dumme Verwechslung.

Nein, nein, es war der Wind, das himmlische Kind: Pazifische Luftströme – entstanden durch die Klimaerwärmung – trieben die beiden Flugzeuge so unglücklich vom Kurs ab, dass … – na eben, den Rest kennen Sie ja. Diese Winde sind extrem stark und man tut gut daran, die Fahne danach auszurichten.

Na ja, dann doch lieber der Pilz.