Archive for the ‘Uncategorized’ Category

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28. August 2017

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Bukarest 2017

Street Art

22. Januar 2017

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Zürich 2016

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4. Januar 2017

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Zürich 2016

Lhasa II

16. Juni 2016

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Tibet 2015, Pilger in Lhasa

Français, s’il vous plaît

8. Juni 2016

Französisch ist die Sprache der Diplomatie. Weiss zum Beispiel ein Konsul nicht mehr weiter, mit seinem Wortschatz, dann wechselt er auf Französisch. Das klingt eleganter, irgendwie. Vertreter verfeindeter Staaten können einander Schimpf und Schande austeilen, doch auf Französisch klingt das alles wie ein Bistrobesuch bei Kaffee und Kuchen. Au sucre.

Sprache und Kultur sind eng miteinander verbunden. So ist es nicht verwunderlich, dass Frankreich der Welt schon oftmals sein diplomatisches Geschick bewiesen hat. Der Vietnamkrieg ist nur ein Exempel. Doch auch die Atomversuche des damaligen Staatspräsidenten Jacques Chirac haben eindrücklich gezeigt: Da will uns jemand etwas sagen, auf eine ganz elegante Art und Weise. Die Aktion war denn auch erfolgreich, um nicht zu sagen, atomar.

Der Franzose liebt seine Kultur – und damit auch seine Sprache – so sehr, dass er ab und an vergisst, dass auf diesem Planeten tatsächlich auch Menschen wohnen, die nicht französisch sprechen. Ja, das gibt es, c’est vrais (das ist frisch). Darum mag der Franzose auch gar keine anderen Sprachen lernen. Englisch wird sowieso total überbewertet. In meinem ganzen Leben habe ich erst einen einzigen Franzosen kennen gelernt, der gutes Englisch gesprochen hat. Und der war Amerikaner.

Die Diplomatie der Grande Nation geht so weit, dass sich sogar ein nicht zu unterschätzender Anteil der Schweizer Bevölkerung hat überreden lassen, französisch zu sprechen. Seither sind die Westschweizer extrem diplomatisch. Leider versteht sie der Rest der Schweiz nicht mehr, doch das scheint niemanden zu kümmern. Diplomatie hat eben ihren Preis.

Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, das nächste Mal einen Franzosen antreffen, dann versuchen Sie unbedingt, französisch mit ihm zu sprechen. – Ausser natürlich in der Deutschschweiz. Da spricht man Deutsch, gefälligst, Diplomatie hin oder her!

Worthographie

18. Dezember 2015

Das Wort «Unwort» gibt es noch nicht lange. Sicher. Um das Unwort des Jahres wählen zu können, musste ein Konglomerat aus Germanisten, Trendforschern und Raketeningenieuren zuerst ein neues Wort erfinden. Das ist ganz schön dreist, finden Sie nicht? Kürzlich hätte ich beinahe den «Frontokibator» erfunden und eine publikumswirksame Wahl dafür organisiert. Mit viel Tam tam. Nichts ist unmöglich.

Wenn Ihr Gesprächspartner häufig Wörter benutzt, die Ihnen fremd vorkommen, weil es vielleicht Fremdwörter sind oder Sie sie nicht kennen, dann lässt sich deren Bedeutung in einer nicht zu unterschätzenden Häufigkeit vom Kontext ableiten. Den Rest kann man aus dem Zusammenhang heraus erahnen. Und die nun (vermeintlich) bekannten Wörter lassen sich ins nächste Gespräch einbauen.

Mit etwas Glück kennt der nächste Gesprächspartner das von Ihnen neu verwendete Wort ebenfalls nicht und nimmt es in seinen Wortschatz auf, – natürlich nicht mit der exakt gleichen Bedeutung. Das Ganze ist ziemlich tiefschürfend. Primaten sind nur deshalb unserer Sprache nicht mächtig, weil sie aufgeschnappte Worte, die ihnen unbekannt sind, nicht ungefiltert weiterverwenden. In der Primarschule hat mir einmal ein Kamerad eröffnet, ich sei lesbisch (was eine gemeine Lüge war – in Wirklichkeit war nämlich er selbst eine Lesbe).

Worüber Sprachforscher nach wie vor rätseln: Warum sagt eine relativ grosse Anzahl Menschen relativ dumme Dinge? Vermutlich liegt es daran, dass Luft gratis ist. Wir haben keine Ahnung. Ein Grund könnte sein, dass unsere Sprache sehr unpräzise ist. Gerade bei Schimpfwörtern kann dies ein Problem darstellen. Bis heute hat mir niemand den Unterschied zwischen einem «Idioten» und einem «Vollidioten» erklären können. Nein, voll nicht, ehrlich. Ahnenforscher haben übrigens auch keine Ahnung. Selbst von blöden Wortspielen nicht.

Zurück zum eigentlichen Thema. Plötzlich schickt Ihnen Ihr Arbeitskollege die «aktuellsten» Zahlen oder will ein Meeting «aufplanen». Da lachen ja die Hühnen. Aber lamentieren hilft nicht, denn wir kommen langsam zum Schluss: Wenn Ihnen Ihr Gesprächspartner das nächste Mal mit Fremdwörtern imprägnieren will … – ach was, wissen Sie, schicken Sie ihn doch dahin, wo der Pfeffer wächst, das ist das Unblödste.

The Rush

14. Dezember 2015

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Zürich 2015, Lichtermeer, Stau eingangs Zürich

Der Tiger in dir

13. Dezember 2015

Golf ist ein dummer Sport. Ziel ist es, mit einem gebogenen Schläger einen kleinen Ball in ein Loch zu schlagen (da ist Fussball um Längen sinnvoller). Eldrick Tont Woods hat den Golfsport perfektioniert und unzählige Turniere gewonnen. Er soll damit mehr als eine Milliarde Dollar verdient haben. Man muss sich das einmal vorstellen. Wie wollen Sie das Ihren Enkeln erklären, Herr Woods? – «Ich habe über eine Milliarde verdient, indem ich einen kleinen Ball in ein Loch geschlagen habe?». Mit etlichen Affären machte er auch neben dem Green von sich reden. Witze von «im Golfen geht’s um Einlochen, ha ha ha» machten die Runde, als ob uns das Privatleben von Woods etwas angehen würde (aber interessant, ha ha). Am 30. Dezember wird Tiger Woods vierzig Jahre alt – wir gratulieren herzlich. Und, sorry, so dumm ist Golf gar nicht, relativ gesehen. Tennis ist noch viel dümmer.

no comment

12. Dezember 2015

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Zürich 2015, Bar „Time“ Hauptbahnhof

Hardbrücke II

10. Dezember 2015

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Zürich Hardbrücke, Dez. 2015