Vitamine und so

Inzwischen ist erwiesen, dass Vitamine das Leben verlängern. Dabei gilt die Faustregel, dass das Leben um diejenige Zeitspanne verlängert wird, die für die Einnahme der Vitamine benötigt wird. Wie wir alle insgeheim vermutet hatten ist ein Apfel also um einiges gesünder als eine Vitaminpille (beim Alkoholkonsum ist es übrigens so, dass kleine Mengen langsam eingenommen ungesund sind, weshalb es sich empfiehlt, grosse Mengen rasch einzunehmen).  

Vom Placebo-Effekt haben wir noch gar nicht gesprochen. Unwissentlich eingenommene Vitamine haben einen fast um die Hälfte geringeren Effekt als wissentlich eingenommene. Wenn Sie Ihrem Kind also erklären, dass Gemüse viel Vitamine beinhaltet, so wird es unter Umständen nicht die gleiche Menge davon erbrechen wie es eingenommen hat, beziehungsweise wird die verbleibende Menge einen enormen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben. Bei Schokolade ist es übrigens ganz ähnlich, weil diese bis zu neunzig Prozent weniger Kalorien beinhaltet, wenn Sie sie mit geschlossenen Augen geniessen.  

Die Lebensmittel-Industrie macht sich diese Erkenntnisse insofern zunutze, dass sie zum Beispiel auf Verpackungen von Frühstücksflocken extrem viele Vitamine aufführt, die in ebendiesen enthalten sein sollen. Zuweilen wird von einigen Herstellern auch Zucker mit Vitaminen verwechselt, weshalb auch Cornflakes ausschliesslich mit geschlossenen Augen konsumiert werden sollten. In Ausnahmefällen ist der Verzehr der Kartonverpackung gesünder als deren Inhalt.  

Am gesündesten sind vermutlich Früchte. Sie beinhalten Fructose, die lieb ist, im Gegensatz zum bösen herkömmlichen Zucker. Das ist raffiniert. Roger Federer zum Beispiel isst in den Pausen (englisch: Break) jeweils eine Banane, was gut sein muss, weil Roger Federer gut ist und nur Gutes tut.  

Ewige Kritiker könnten hier natürlich einwenden, dass Bananen nur von Tennisspielern präferiert würden, weil sie so gelb sind wie diese doofen Tennisbälle und beispielsweise eine Karotte weitaus gesünder wäre, jedoch Menschen, die Karotten essen, fast so doof aussehen wie Tennisbälle es tun.

Wir wissen es nicht. Ostdeutschland hat übrigens keine Tennisgrössen hervorgebracht, was sicherlich ein Argument für die Banane im Kontext mit dem Tennissport ist (hingegen kenne ich ein paar Leute, die regelmässig Bananen essen, jedoch zeitlebens noch keinen Tennisschläger in der Hand gehalten haben).   Fazit: Essen Sie Früchte und bleiben Sie gesund! Und lassen Sie um Himmels Willen Roger Federer in Ruhe!

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