Grotesk

Wer wünscht es sich nicht, so berühmt zu sein, dass sogar ein nach ihm benanntes Wort den Weg in den Sprachgebrauch findet? «Kafkaesk» ist zweifelsohne eines der schönsten Wörter im deutschen Sprachraum, dicht gefolgt von «zusammenhangslos» und «nebensächlich». Erstaunlich bei Franz Kafka ist sicherlich, dass der Grossteil seiner Werke erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden – und dies entgegen seinem letzten Willen. Man muss sich das einmal vorstellen! (bei Beatrice Egli ist es irgendwie andersrum: Ihre Werke werden zu ihren Lebzeiten veröffentlicht, gegen den Willen der Weltbevölkerung). Am 3. Juli wäre Franz Kafka 130 Jahre alt geworden. Was will man dazu noch sagen. Und nähme dieser Text ein logisches Ende, so wäre das untypisch. Irgendwie rizzitellesk.

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