Bis auf die Knochen

Wilhelm Conrad Röntgen hat die Knochenfraktur erfunden. Das war am 8. November 1895. Also, eigentlich hat er – da sind wir ganz ehrlich – lediglich eine Maschine erfunden, die … na ja, das wissen wir ja alle. Im englischsprachigen Raum hat erstaunlicherweise zeitgleich ein gewisser X-Ray dieselbe Erfindung gemacht. Egal. Gerade in der heutigen Zeit, da Verletzungen sehr populär sind, ist diese Technik nicht mehr wegzudenken. Wobei: Vor zwei, drei Jahrzehnten noch war die Röntgendiagnostik sehr umstritten, weil sie den Patienten einen kurzen Moment lang schwerelos macht und sich daher viele den Kopf an der Decke anstiessen. Deshalb wird heute vor dem Röntgen eine Bleischürze angezogen. Am 10. Februar vor neunzig Jahren ist Conrad Röntgen gestorben. – Ein guter Grund, sich zu seinen Ehren ein paar Knochen zu brechen und seiner bahnbrechenden Erfindung zu Gedenken.

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