Es war der Gärtner

Ein grosser Tag: Am 29. November wird die TV-Serie «Tatort» 400 Jahre alt. Oder 40 Jahre, ist ja egal. Wichtig ist, dass «Tatort» einer der wenigen Krimis ist, die es mit der Authentizität sehr genau nehmen. Bei der Konkurrenz zertrampelt jeweils eine Armee der Spurensicherung zuverlässig die Spuren, die es zu sichern gäbe. Das sagen sogar Polizisten (ausser jene aus Biel vielleicht).

Dabei war es damals – was viele überraschen wird – nicht so, dass sich das Drehbuch an echte Vorkommnisse anlehnte, nein, es war vielmehr so, dass «Tatort» die Geburtsstunde der Kriminalität war. Vorher – früher war alles besser! – gab es keine Verbrechen. Die Polizei war eigens für Verkehrsbussen und für das Tragen eines Schnurbartes zuständig. Mit jeder Sendung jedoch verschärfte sich das Phänomen der Kriminalität, welches sich schnurstracks von Europa bis über den ganzen Planeten ausweitete.

Das war auch der Hauptgrund, weshalb die Regierungen vieler Länder dieser Welt ihren Bürgern das staatliche deutsche Fernsehen zugänglich machen wollten, via Satelliten, um diesem Trend nicht hinterher zu hinken, ja, um nicht als rückständig zu gelten.

Mittlerweile hat sich «Tatort» weltweit etabliert und damit die Kriminalität überall Einzug gehalten. Was bleibt uns da noch anderes übrig, als ganz feste zu gratulieren: Herzlichen Glückwunsch! Macht weiter so, stossen wir an auf die nächsten 400 – äh, 40 Jahre Mord und Totschlag!

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