Vom Kleid zum Kapitalismus

„Kleider machen Leute“ sagte der Mann. „Kleider machen Bräute“ verstand die Frau und sprach fortan nicht mehr von einfachem Weiss, sondern von eierschalenfarbenen, schneeweissen und irgendwieweissen Brautroben. Ohne Ende. „Kleider machen Beute“ verstand der Taschendieb, der das auf seine unauffällige Kleidung zur Ausübung seines Berufes münzte. „Kleider waschen heute“ verstand das Dienstmädchen und packte den Wäschekorb. Und einer hörte es ganz falsch: „Neider lachen heute“ verstand der Kapitalist. Und er nickte.

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