Komm auf den Punkt

So so, es gibt ihn also nicht, den G-Punkt. Wie der Tagespresse zu entnehmen ist (siehe Link) war die ganze Plackerei der Männerwelt umsonst. Wirklich? Kritischen Lesern – die wir ja hoffentlich alle sind – dürften sich vermutlich folgende Fragen stellen:

  1. Warum wurden in der Studie nur Engländerinnen befragt? Die Frauen der Insel – das Klischee will es so – sind ja offenbar nicht unbedingt dafür bekannt, den Überschallflug der horizontalen Raketentechnik erfunden zu haben. Niemand will hier Klischees bedienen, doch ständiger Regen sowie übermässiger Alkoholkonsum (Schöntrinken?) dürften sicherlich keine Faktoren sein, die die Suche nach dem G-Punkt begünstigen.
  2. Lügt die Forschung? Forscher mögen nicht vorsätzliche Lügner sein, nein, doch sie beziehen sich nun mal auf wissenschaftliche Fakten. Will heissen: Was wir nicht beweisen können, gibt es nicht. Ist natürlich salopp ausgedrückt. Die Forschung bestreitet bekanntlich auch die Existenz der Seele, die es unbestreitbar gibt (nein, liebe Männer, wir werden hier nicht die Frage behandeln, ob die Existenz des G-Punktes oder der Seele wichtiger sei. – Wir wissen es bereits).
  3. Was ist mit den 56 Prozent der Frauen dieser Studie, die angeben, einen G-Punkt zu haben? Sind die alle bescheuert? Oder kann man diesen Frauen nicht glauben schenken, weil sie ihren G-Punkt nicht sehen (vergl. Punkt 2 betr. der wissenschaftlichen Beweisbarkeit). Am schlimmsten werden wohl jene Frauen vom Schicksal getroffen, die bis anhin einen G-Punkt hatten und den Glauben daran nach dem Lesen der Studie verloren haben. Item.

Gut, als Hoffnungsschimmer am vaginalen Horizont bleibt uns allemal, auf die nächste Studie zu warten, die das Gegenteil beweist. Auf jede Studie folgt bekanntlich eine Gegenstudie. Und bei dieser Gegenstudie werden hoffentlich nicht nur Engländerinnen befragt. Sondern auch Schottinnen. In diesem Sinne: Schlafen Sie gut!

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Eine Antwort to “Komm auf den Punkt”

  1. quadratmeter Says:

    Das ist doch nur eine Masche, um ganz geschickt weitere Studien zu rechtfertigen. Tz.

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